>>füreinander.

Förderung von Chancenpartnerschaften für Teilhabe im Verein

füreinander ermöglicht Patenschaften in Vereinen zur Gewinnung neuer Engagierter und Mitglieder im Verein. füreinander im BDAT spricht Amateurtheatervereine und Menschen an, die sich dort neu engagieren wollen. Besonders Menschen, die bisher kaum Möglichkeiten dazu hatten.
Unterstützt wird das Programm durch das BMFSFJ (Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend). Projektträger ist die BKJ (Bundesvereinigung für kulturelle Kinder- und Jugendbildung), beantragt und verwaltet werden die Patenschaften über den BDAT (Bund Deutscher Amateurtheater).

Start: ab November 2019 beim BDAT
Laufzeit: 2019. Das Programm soll im nächsten Jahr 2020 weitergeführt werden.
Interessemeldung an: BDAT, Geschäftsführerin Irene Ostertag per Email: ostertag@bdat.info

Ziel des Programms:

  • Ermöglichung und Unterstützung von Engagement in einem Verein besonders für Menschen, die bisher dazu nicht die Gelegenheit hatten, z.B. aufgrund ihrer finanziellen Situation oder ihrer individuellen Lebenslage
    Wer kann teilnehmen:
  • Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die in das Amateurtheaterengagement im Verein „hineinschnuppern“ möchten (Neue / „Newcomer“ ) – Vereine, die neue Mitglieder für Theater und Engagement gewinnen wollen und bereit sind, sich auf „Neue“ einzulassen. Eine Patein aus dem Verein begleitet Newcomer

Amarena – Ausschreibung Theaterpreis des BDAT

Mit der Etablierung eines bundesweiten, dotierten Amateurtheaterpreises verwirklicht der Bund Deutscher Amateurtheater eine Empfehlung der Enquete-Kommission „Kultur in Deutschland“ des Deutschen Bundestages. Der Preis wird alle zwei Jahre, im Wechsel mit der Auslobung einer Innovationsförderung, ausgeschrieben.

Preisträgerfestival Die Preisträger werden zum „amarena – Deutscher Amateurtheaterpreis 2020“ Preisträgerfestival eingeladen, das voraussichtlich vom 10. bis 13.09.2020 in Baden-Württemberg stattfindet. Im Rahmen dieses Festivals stellen sie ihre Inszenierungen vor. Die Teilnahme ist für die Preisträger verpflichtend. Die Reise- und Unterkunft/Verpflegungskosten für die Preisträger werden vom BDAT übernommen.

Preisgeld Es werden Preisgelder von insgesamt 10.000 Euro vergeben.

Bewerbungsvoraussetzungen und Bewerbungsunterlagen  Bewerben können sich alle nicht professionellen Ensembles der Darstellenden Kunst. Eine Mitgliedschaft im BDAT ist nicht Voraussetzung für eine Bewerbung.  Theatergruppen, die den amarena Amateurtheaterpreis 2018 verliehen oder die Innovationsförderung 2019 erhalten haben, können sich erst 2022 zum amarena Amateurtheaterpreis bzw. zur Innovationsförderung 2021 wieder bewerben!  Eingereicht werden können Inszenierungen, die zwischen dem 1. Februar 2018 und 1. Februar 2020 Premiere hatten oder haben.  Schicken Sie bitte das Bewerbungsformular mit Informationen zur Theatergruppe, zur Inszenierung, sowie ein Online-Link (z.B. youtube, vimeo) der gesamten Inszenierung per Mail an amarena@bdat.info und postalisch 1x an BDAT, Lützowplatz 9, 10785 Berlin. Falls Sie kein Online-Link schicken können, senden Sie mir die Filmaufnahme in 3facher Ausführung (DVD/ USB Stick) postalisch zu.

Land in Sicht! Theater in ländlichen Räumen.

BDAT entwickelt mit seinen Bühnen neues Förderprogramm

Zwischen Kuh und Kunst? Zwei Drittel der 2.500 Bühnen im Bund Deutscher Amateurtheater e. V. (BDAT) arbeiten in ländlichen Räumen. Überfällig ist, dass sie mit ihrem Potential und für ihre Anliegen mehr Aufmerksamkeit erhalten. Mit dem Projekt „Land in Sicht!“ entwickelte der BDAT im Sommer 2019 kurzfristig ein Programm, das Amateurtheater in Gemeinden bis maximal 20.000 Einwohner*innen in ihrer ehrenamtlichen Arbeit unterstützen soll. In Zusammenarbeit mit interessierten Mitgliedsbühnen arbeitet der BDAT derzeit an einem bedarfsorientierten Förderprogramm für Amateurtheater im ländlichen Raum.

Die neue Initiative startete mit der Amateurtheater-Werkstatt „Land in Sicht!“. Vom 25. bis 27. Oktober 2019 trafen sich in Lutherstadt Wittenberg (Sachsen-Anhalt) rund 30 Theaterengagierte aus Sachsen, Rheinland-Pfalz, Bayern, Niedersachsen, Baden-Württemberg, Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen. Ziel der Veranstaltung war es, die Teilnehmenden in einen Austausch mit Aktiven anderer Amateurtheater „vom Land“ zu bringen. Im Zentrum stand u. a. die Frage, was benötigt wird, um verborgene Potentiale der eigenen Bühne zu aktivieren und sichtbar zu machen.
Zentrale Themen der Bühnen waren die Gewinnung neuer Mitspieler*innen und die Nachwuchsfrage in den Bereichen Vorstandschaft oder Regie. Auch Publikums-Akquise, Vernetzungsmöglichkeiten innerhalb der Regionen oder die Verbesserung der Öffentlichkeitsarbeit, z. B. durch Digitalisierung bestimmter Abläufe, benannten die Teilnehmenden als Herausforderungen. Eine Struktur- und Prozessbegleitung von Bühnen, u.a. in den Bereichen Verwaltung, Fördermittelakquise und unbürokratischer Mikroförderung wurde angeregt. Fehlende Theaterräume, die Finanzierung von Instandhaltungs- oder Modernisierungsmaßnahmen (u.a. von Dächern) bildeten einen weiteren Themenblock, der vor allem die Freilichtbühnen umtreibt.
Aus den gewonnenen Erkenntnissen entwickelten die Teilnehmenden für ihre Bühnen erste Handlungspläne. Mit Hilfe dieser Erkenntnisse, u. a. der präzisen Benennungen von Meilensteinen, konkretisierten sich klare Handlungsempfehlungen an ein bundesweites Förderprogramm. Der BDAT nutzt diese Zwischenergebnisse, um für eine Fortführung des Programmes im Jahr 2020 in Zusammenarbeit mit dem Centre of Competence for Theatre (CCT) der Universität Leipzig ein Konzept für ein bundesweites Förderprogramm zu entwickeln.

Gefördert wird „Land in Sicht! Werkstatt für Amateurtheater in ländlichen Räumen“ durch die Bundesbeauftragte für Kultur und Medien über das Förderprogramm „Kultur in ländlichen Räumen aus den Mitteln des Bundesprogramms BULE. Das Centre of Competence for Theatre (CCT) der Universität Leipzig begleitet das Projekt wissenschaftlich.


Bei Fragen wenden Sie sich an den Projektkoordinator Dominik Eichhorn:

Fon 030 2639859-13 oder per Mail eichhorn@bdat.info.

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